OCT
optische Kohärenztomographie
Das OCT ist ein computerunterstütztes optisches Instrument, mit dessen Hilfe Schnittbilder der Netzhaut erfasst und analysiert werden können.
Das Funktionsprinzip entspricht dem der Ultraschallmethode, wobei anstelle von Schallwellen Lichtwellen verwendet werden. Der Unterschied zum Ultraschall besteht darin, dass die Geschwindigkeit des Lichts fast eine Million Mal so groß ist wie die des Schalls. Dieser Unterschied ermöglicht die Messung von Strukturen und Entfernungen im </= 10 Mikrometerbereich, im Vergleich zum 100 Mikrometerbereich beim Ultraschall. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Untersuchung im Gegensatz zum Ultraschall keinen Kontakt mit dem untersuchten Gewebe erfordert.
Das OCT kann sowohl zur <strong>Diagnose von Netzhauterkrankungen als auch zur Glaukomdiagnostik eingesetzt werden. So besteht z.B. die Möglichkeit mit Hilfe verschiedener Analyseprotokolle die Netzhautdicke, die retinale Nervenfaserschichtdicke und die Anatomie der Papille zu bestimmen.










